Therapeutische-Behandlungen

Therapeutische-Behandlungen2017-05-22T14:16:50+02:00

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Man massaging woman's shouldersAtem-Therapie kann zwei grundverschiedene Dinge bedeuten: Einmal die Therapie der Atmung (= klinische, ärztliche Atem-Therapie) und zum anderen die Therapie mit dem Atem (= Atem-Therapie als psychotherapeutisches oder krankengymnastisches Verfahren).
Die Atemtherapie hat als hauptsächliche Ziele die folgenden:

  • Pneumonieprophylaxe
  • Sekretlösung und -transport
  • Stabilisierung/Aufbau eines stabilen Bronchialsystems (Chronische Bronchitis, Asthma usw.)

Auch das Atemtraining ist Teil der Atem-Therapie. Darunter werden verschiedene Übungen zur Verbesserung der Lungenkapazität verstanden. Hierzu werden vor allem die Brustmuskulatur gestärkt und Techniken zur vermehrten Bauchatmung geübt.
Eine effektive Atem-Therapie soll zum Abbau atemhemmender Widerstände, Abbau von Fehlatembewegungsformen, zur Sekretlösung, zur Ventilationssteigerung, zur Kräftigung der Atemmuskulatur und zu einer allgemeinen Leistungssteigerung beitragen.

Die Bindegewebsmassage wurde 1929 von Elisabeth Dicke entwickelt. Es handelt sich um eine manuelle Reiztherapie, die mit tangentialen Zugreizen am subkutanen Bindegewebe ansetzt. Es werden hierbei Haut-, Unterhaut und Faszientechnik zur Behandlung der Bindegewebszonen eingesetzt. Mithilfe der BGM kann Einfluss auf vegetative Regulationsmechanismen genommen werden. Über den kuti-viszeralen und kuti-kutanen Reflexbogen erfolgt eine Tonusnormalisierung sowohl der Bindegewebsspannung, als auch der inneren Organe, der Muskulatur, Nerven und Gefäße. Bei funktionellen Schmerzsyndromen ist eine schmerzlindernde Wirkung möglich.
Eine Sonderform ist die so genannte Segmentmassage, bei der einzelne Körpersegmente mit Haut-, Unterhaut- oder Faszientechnik bearbeitet werden. Diese Griffe werden vom Patienten als helles Schneidegefühl wahrgenommen. Die lokale Reaktion besteht aus einer Mehrdurchblutung des Gewebes.
Charakteristisch an den Bindegewebszonenen ist, dass sie keine spontanen Beschwerden verursachen. Erst beim Ertasten und Behandeln treten sie schmerzhaft in Erscheinung. Sie weisen eine erhöhte Spannung auf und haben eine verminderte Verschiebbarkeit. Folgende Bindegewebszonen gibt es: Kopfzonen, Bronchialzone, Armzone, Magenzone, Leberzone, Herzzone, Nierenzone, Darmzone, Genitalzone, Blasenzone sowie Venen-Lymphzone.

Eingesetzt wird diese Behandlungsart hauptsächlich bei:

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates: WS-Syndrome, Arthrosen, rheumatische Erkrankungen, nach Traumen
  • Erkrankungen der inneren Organe: Atemwegserkrankungen, Erkrankungen der Verdauungsorgane, Erkrankungen im urogenitalen Bereich u.a. Entzündungen
  • Gefäßerkrankung: Funktionelle arterielle Durchblutungsstörungen, Arteriosklerose, Migräne, Postthrombotisches Syndrom
  • Neurologische Störungen: Paresen, Spastiken, Neuralgien und
  • Streß
Das Bobath-Konzept wurde von der englischen Krankengymnastin Berta Bobath und ihrem Mann, dem Neurologen Dr. Karel Bobath entwickelt. Dieses Therapiekonzept richtet sich u.a. an Erwachsene mit angeborenen oder erworbenen Störungen des zentralen Nervensystems sowie sensomotorischen Auffälligkeiten, kognitiven Beeinträchtigungen und anderen neurologischen Erkrankungen.

Besonders geeignet ist es bei allen Bewegungsstörungen, die durch Hirnschädigungen hervorgerufen werden – beispielsweise bei Halbseitenlähmungen nach Schlaganfall, bei Hirntumoren, Hirnverletzungen oder anderen neurologischen Erkrankungen.

Im Vordergrund der Behandlung steht die Schulung der Gleichgewichtsreaktionen z.B. beim Gehen. Es wird ein Zusammenspiel von Sinnen und Muskeln trainiert und gefördert. Gleichzeitig soll das Gehirn verlernte Bewegungsabläufe neu erlernen, um gelähmte Körperpartien zu reaktivieren.

Die Dorn-Therapie ist eine von Dieter Dorn (1938 – 2011) etwa 1975 entwickelte und in Büchern und Kursen vermittelte komplementärmedizinische manuelle Methode, die etwas an Chiropraktik erinnert, in ihrer Ausführung jedoch von dieser grundsätzlich verschieden ist und auch Elemente der Meridianlehre der Traditionellen Chinesischen Medizin einbezieht.
Laut Dorn führe das moderne Leben zu Bewegungsmangel, Fehlbelastungen und letztlich zu Fehlstellungen der Wirbelsäule und des Beckens. Dies ist die Ursache der meisten Rückenprobleme, aber auch zahlreicher anderer Beschwerden. Insbesondere haben die meisten Menschen einen Beckenschiefstand, ursächlich zurückzuführen auf eine Fehlstellung in einem oder mehreren Beingelenken und sich auf der betroffenen Seite in einem – scheinbar – längeren Bein verdeutlicht.
Die Dorn-Therapie soll behandlungsbedürftige funktionelle Beinlängendifferenzen korrigieren und Wirbel, die sich nicht in ihrer normalen Position befinden, ohne mechanischen Druck einrichten. Dabei spielt die Mitarbeit des Patienten eine große Rolle.
Da aus jedem Wirbel ein Nervenpaar austritt, das im gleichen Körpersegment liegende Organ- und Gewebsbereiche versorgt, lassen sich gleichzeitig positive Wirkungen auf diese Bereiche erzielen. Beispielsweise liegt im Bereich des dritten Brustwirbels das „Tor des Windes“, die Versorgung der Atmungsorgane. Somit kann eine Wirbelkorrektur in diesem Bereich die Normalisierung einer gestörten Atemfunktion, wie z. B. Asthma oder Bronchitis, bewirken.
Die Ultraschalltherapie ist ein Teilbereich der Elektrotherapie und beschreibt ein medizinisches Verfahren zur Schmerzlinderung und Unterstützung von Selbstheilungsprozessen mittels Ultraschall. In der Ultraschalltherapie kann sowohl die erkrankte Stelle lokal behandelt, als auch zuführende Nerven stimuliert werden. Zur Behandlung wird ein Schallkopf gleichmäßig über die mit Kontaktgel (zur optimalen Schallübertragung) bedeckte, erkrankte Stelle geführt, der Wärme und Gewebebewegung im Körperinneren erzeugen soll. Wegen der starken Wärmebildung ist der gesamte Gesichts-, Wirbelsäulen- und Genitalbereich von der Behandlung ausgeschlossen.
Die mechanische Wirkung ist eine Vibrationswirkung. Durch den Schalldruck kommt es im umliegenden Gewebe zu starken Kompressionen und Expansionen, was der Wirkung einer kräftigen Massage oder Bindegewebsmassage entspricht. Die thermische Wirkung entsteht durch die Schallresorption körpereigenen Gewebes.
Fango (italienisch fango: Schlamm, Schmutz, heilender Schlamm) ist ein Mineralschlamm vulkanischen Ursprungs. Vor der Anwendung wird das Gesteinspulver mit Wasser zu einem homogenen Brei aufgemischt, der auf eine Temperatur von 45 bis 50 °C erhitzt und als so genannte Schlammpackung in einer Schichtdicke von etwa 3 cm auf die erkrankten Bereiche des Körpers aufgetragen wird. Anschließend wird der Körper zwecks optimaler Wärmespeicherung in Folie, Leinentücher oder Wolldecken eingehüllt. Die Anwendungsdauer liegt zwischen 20 und 40 Minuten, wobei die Wärme des Fangos in das tief liegende Gewebe eindringen kann und dieses somit lang anhaltend und wirkungsvoll erwärmt. Somit ist diese Therapieform eine gute Vorbereitung zu Massage und wird häufig in Kombination verschrieben.
Hands massaging feetDie Reflexzonenmassage ist eine Behandlungsform, die in ihrer therapeutischen Ausprägung zu den alternativmedizinischen Behandlungsverfahren gezählt wird und auch im Wellnesssektor Einzug gefunden hat. Sie kann in der Schmerztherapie und bei Durchblutungsstörungen übliche medizinische Verfahren und physiotherapeutische Anwendungen ergänzen und das Wohlbefinden fördern.
Die bei der Reflexzonenmassage gemeinten Reflexzonen im Körper sollen alle Organe und Muskelgruppen auf der Hautoberfläche und im Haut-Unterhautbereich „spiegeln“. Es soll sie am Rücken, am Fuß, an der Hand, am Ohr, an der Nase und am Schädel geben. Als Reflexzone wird im Allgemeinen ein Körperbereich bezeichnet, der aufgrund eines hypothetischen nicht genau beschriebenen reflexartigen Wechselwirkungsgeschehens als diagnostisch wie therapeutisch nutzbar aufgefasst wird.
Es gibt keine einheitliche “Karte” der Reflexzonen, etwa an Füssen und Händen, stattdessen gibt es viele voneinander abweichende, sich widersprechende Abbildungen.
Die Heißluftbestrahlung ist eine Wärmebehandlung mit heißer Luft, zur gezielten Behandlung bestimmter Symptome und Schmerzen. Durch die Wärme weiten sich die Blutgefäße im Körper, die Muskeln können sich leichter entspannen, zusätzlich wird die Durchblutung angeregt und gefördert. Somit ist diese Therapieform eine gute Vorbereitung zu Massage und wird häufig in Kombination verschrieben. Die Heißluftbestrahlung wird oft erfolgreich zur Behandlung von Rücken- und Gelenkschmerzen, bei Magenschmerzen oder Schmerzen, die in den Wechseljahren auftreten, eingesetzt. Patienten mit Herz- oder Kreislaufproblemen sollten von einer Behandlung absehen.
Das Taping ist eine Therapiemethode von schmerzhaften Erkrankungen, insbesondere des Muskel-, Sehnen- oder Skelettapparates. Die Behandlung erfolgt durch das Aufbringen von etwa fünf Zentimeter breiten, elastischen Klebebändern auf Baumwollbasis direkt auf die Haut. Dort verbleiben die Klebestreifen zwischen einigen Tagen und bis zu zwei Wochen. Die Tapes werden in zahlreichen Farben hergestellt, wodurch sie nach der Farbenlehre der Kinesiologie angewendet werden können.
Die Wirkung beruht im Wesentlichen auf zwei Faktoren:

  • auf der direkten Stimulation der Hautrezeptoren und
  • auf einer wellenförmigen Gewebeanhebung unter dem Band.

Dadurch wird unter dem Tape die Blut- und Lymphzirkulation erhöht.

Woman having neck massage10 % der Bevölkerung in Deutschland leidet unter Migräne, knapp dreimal so häufig tritt diese neurologische Erkrankung bei Frauen im Vergleich zu Männern auf. Am häufigsten tritt der sogenannte “Spannungskopfschmerz” auf, der durch einseitige Belastung, Gelenkfunktionsstörungen im Bereich der Halswirbelsäule, des Kiefergelenkes oder durch extremen Streß entstehen kann. Dieser ist behandelbar.
Da die Symptome für Spannungskopfschmerzen (sprich Nacken- und Schulterverspannungen) häufig auch vorhanden sind, wenn kein akuter Schmerz vorliegt, empfiehlt sich in diesen Fällen die Verordnung von physikalischen Therapiemaßnahmen (Fango, Kältebehandlung u.a.) und Krankengymnastik als ergänzende Therapie.Manchmal kann auch durch eine manuelle Lymphdrainage im Kopf- und Halsbereich eine deutliche Linderung der Migränekopfschmerzen erzielt werden. Entspannungstechniken wie z.B. Atemtherapie können Migräne und Kopfschmerzen ebenfalls lindern.
Wenn Sie Fragen haben, sprechen Sie uns an. Wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Verfügung!
Athlete in central parkDer Begriff “Krankengymnastik” wurde in Deutschland bis 1994 gebraucht. Umgänglicher ist heute der Begriff “Physiotherapie”. Es handelt sich dabei um eine Form der äußerlichen Anwendung von Heilmitteln, mit der v. a. die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des menschlichen Körpers wiederhergestellt, verbessert oder erhalten werden soll. Durchgeführt werden diese Behandlungen von Physiotherapeuten. Da dieser Berufszweig kein eigenständiger Heilberuf ist, sondern zu den Gesundheitsfachberufen gehört, können die Behandlungen ausschließlich von Ärzten festgestellt und per Rezept verordnet werden.
Training in the parkDie Behandlungen werden nach den Funktions-, Bewegungs- bzw. Aktivitätseinschränkungen des Patienten ausgewählt. Gegebenenfalls wird die Therapie ergänzt durch natürliche physikalische Reize (z. B. Wärme, Kälte, Druck, Strahlung, Elektrizität), um die Eigenaktivität (koordinierte Muskelaktivität sowie die bewusste Wahrnehmung) des Patienten zu fördern. Die Behandlung zielt dabei auf physiologische Reaktionen des Organismus (z. B. Muskelaufbau und Stoffwechselanregung) und auf ein verbessertes Verständnis der Funktionsweise des Organismus sowie auf den eigenverantwortlichen Umgang mit dem eigenen Körper ab. Das Ziel ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit und dabei sehr häufig die Schmerzfreiheit bzw. -reduktion.
Als Kryotherapie bezeichnet man den gezielten Einsatz von Kälte, um einen therapeutischen Effekt zu bewirken. Es wird unterschieden zwischen lokaler Anwendung und der Kältebehandlung des gesamten Körpers.. Neben diesen Verfahren kommt die Anwendung von Kälte in vielen anderen Gebieten der Medizin zum Einsatz:

  • physikalischen Therapie
  • Schmerztherapie
  • sowie andere intensivmedizinische Verfahren
Der Schweizer Facharzt für Physikalische Medizin und Rheumatologie Dr. med. J.C. Terrier entwickelte aus den Bedürfnissen seiner rheumatologisch-orthopädischen Praxis eine Reflex-Massage zur Behandlung reversibler Gelenk- und Wirbelsäulenstörungen. Die Manipulativmassage ist eine Kombination aus kleinflächiger Massage, passiver Muskeldehnung, passiver Gelenkmobilisation und paraphysiologischen Gelenkspieltechniken mit dem Ziel der besseren Beweglichkeit und des funktionellen Muskelaufbaus.
Bemerkenswert ist, dass die Manipulativmassage fast immer schmerzlos gestaltet werden kann. Dazu wird der Körper großflächig und in Gelenknähe gehalten und dann in einen schienenden Kontakt zum Körper des Therapeuten gebracht. Der körpernahe Kontakt ermöglicht eine völlig anstrengungsfreie und kraftsparende Mobilisierung auch der großen Gelenke.
Über die gelenkschonende passive Mobilisierung der Gelenke hinaus verwendet die Manipulativmassage Elemente von Gelenkspieltechniken, die als Mobilisationstechniken in der manuellen Therapie benutzt werden.
Eingesetzt wird die Therapieform bei Patienten mit:

  • Bewegungseinschränkungen der Extremitäten und der Wirbelsäule
  • Muskelatrophien und Muskelverkürzungen
  • Nervenschmerzen
  • Schulterarmsyndrom PHS, HWS-, BWS- und LWS-Syndrom
  • Achillodynie und
  • Coxalgie Gonalgie
Die manuelle Lymphdrainage (ML) ist eine Form der physikalischen Therapie. Sie dient vor allem als Ödem- und Entstauungstherapie ödematöser Körperregionen, wie Körperstamm und Extremitäten (Arme und Beine), welche nach Traumata oder Operationen entstehen können. Besonders häufig wird diese Therapie nach einer Tumorbehandlung bzw. Lymphknotenentfernung verschrieben.
Die ML ist die geeignete Therapie zur Behandlung lymphostatischer Ödeme, die sich durch ungenügende Transportkapazität der Lymphgefäße bei normaler lymphpflichtiger Last kennzeichnet. Darunter fallen angeborene (primäre) sowie sekundäre Lymphödeme. Die ML bewirkt keine Mehrdurchblutung wie in der klassischen Massage.
Weitere Indikationen sind sämtliche orthopädischen und traumatologischen Erkrankungen, die mit einer Schwellung einhergehen (z. B. Verrenkungen, Zerrungen, Verstauchungen, Muskelfaserrisse). Auch bei Verbrennungen, Schleudertrauma, Migräne und ähnlichen Krankheitsbildern wird die ML angewendet.
In der Narbenbehandlung hat die ML das Ziel der besseren Verschieblichkeit der Narbe sowie die Lymphgefäßneubildung im durchtrennten Gewebe. Auch in der Schmerzbekämpfung vor und nach Operationen, hilft sie, das Gewebe zu entstauen. Dadurch können teilweise Schmerzmitteldosen verringert und der Heilungsprozess beschleunigt werden.
Bei ausgeprägten Stauunge) wird diese Therapie mit Kompressionsverbänden (Kompressionsbinden oder -strümpfen), Hautpflege und spezieller Bewegungstherapie kombiniert.
Die manuelle Therapie dient in der Medizin zur Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungsapparats (Gelenke, Muskeln und Nerven). Physiotherapeuten müssen sich speziell weiterbilden, um diese Form der Manuellen Medizin anwenden zu können. In alternativmedizinischen Behandlungsformen darüber hinaus auch die Behandlung von vielfältigen Beschwerden anderer Körperregionen und von generalisierten Befindungsstörungen. Von der ärztlichen Manuellen Medizin unterscheidet sie sich darin, dass sie in Deutschland keine ruckartigen Techniken, sog. Techniken mit Impuls (Manipulation) an der Wirbelsäule, anwenden darf. So zumindest der Volksglaube, denn eine klare und verbindliche gesetzliche Regelung gibt es nicht. Ärzte, die eine strikte schulmedizinische Meinung vertreten, stehen der manuellen Therapie skeptisch bis ablehnend gegenüber
Die Marnitz-Therapie – auch Schlüsselzonenmassage oder Manuelle Therapie nach Dr. Marnitz genannt ist eine Behandlungsmethode der Physikalische_Therapie. Sie wurde von Dr. Harry Marnitz als ganzheitliches Behandlungskonzept entwickelt. Als Schlüsselzonen werden die Bereiche des menschlichen Körpers verstanden, die über Reflexbögen eine Verbindung zueinander haben. Durch diese nervale Verbindung können Symptome einer Erkrankung oder Verletzung an der entsprechenden Gegenzone „sichtbar“ (z. B. durch Rötung oder Schmerz) werden. Damit eine möglichst starke Wirkung beim Patienten eintreten kann, hat Marnitz eine Tiefenmassage, die gezielt auf z. B. Muskeln oder Bänder angewendet wird, mit manualtherapeutischen Maßnahmen kombiniert. Dadurch wird eine direkte und eine reflektorische Wirkung erreicht.
Die Hauptindikationen für die Therapie nach Marnitz sind Immobilisationen und Schmerzen bei chronischen und akuten Gelenkserkrankungen. Da die Massage nur sehr gezielt und nicht großflächig angewendet wird, können auch Patienten mit Ödemen behandelt werden.
Man having a massageDie Massage dient zur mechanischen Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur durch Dehnungs-, Zug- und Druckreize. Die Wirkung der Massage erstreckt sich von der behandelten Stelle des Körpers über den gesamten Organismus und schließt auch die Psyche mit ein.
Zu den Indikationen der klassischen Massage zählen Verspannungen, Verhärtungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates wie die Wirbelsäulen-Syndrome oder auch posttraumatische Veränderungen. Ein weiteres Einsatzgebiet der Massage ist die Fachrichtung der Neurologie. Hier lassen sich besonders Paresen, Spastiken, Neuralgien und Sensibilitätsstörungen behandeln. Hinzu kommen die auf Stress zurückzuführenden psychosomatischen Krankheitsbilder, die sich hauptsächlich auf das Herz und den Blutkreislauf beziehen.
Man having a massageMan unterscheidet die Massage in Ganz- und Teilkörperbehandlung. Von einer Ganzkörpermassage spricht man, wenn mehr oder weniger alle Körperregionen massiert werden. Dies schließt gewöhnlich Füße, Beine, Arme, Hände, Rücken, Schultern und Nacken ein. Die Massage kann auf die Brust, den Bauch und das Gesicht ausgeweitet werden.
Bei der Teilkörpermassage wird nur ein Körperteil massiert. Es ergeben sich folgende Teilmassagebereiche: Beine, Rücken, Arme, Brust, Bauch, Gesicht.
Folgend sind die wichtigsten dieser Wirkungsweisen genannt:

  • Lokale Steigerung der Durchblutung
  • Senkung von Blutdruck und Pulsfrequenz
  • Entspannung der Muskulatur
  • Lösen von Verklebungen und Narben
  • Man being massagedVerbesserte Wundheilung
  • Schmerzlinderung
  • Einwirken auf innere Organe über Reflexbögen
  • Psychische Entspannung
  • Reduktion von Stress
  • Verbesserung des Zellstoffwechsels im Gewebe
  • Entspannung von Haut und Bindegewebe
  • Beeinflussung des vegetativen Nervensystems
Der Schlingentisch wird in der Physiotherapie als Therapiehilfsmittel benutzt, um die betroffenen, schmerzhaften oder auch unbeweglichen Gliedmaßen zu behandeln.
Die bauliche Ausführung besteht aus einem stabilen Stahlrahmengestell, das das Aussehen eines überdimensionierten Tisches hat. Spezialausführungen können auch umgedreht von der Decke hängend befestigt sein (wie es bei uns in der Praxis der Fall ist). Auf diesem Rahmen ist meist ein Drahtgitter verschweißt. In das Gitter werden Seile oder Schnüre mit daran befestigten offenen Schlaufen, breiten Gurte, Bändern, Manschetten etc., sowie einfache Flaschenzüge, oder einzelne Rollen variabel mit Karabinerhaken eingehängt, verknotet oder anderweitig befestigt. Die fachliche Bezeichnung hierfür nennt sich „Schlingenbesteck“.

  • Der Patient befindet sich auf einer Liege darunter und kann so an den betroffenen Körperabschnitten oder auch komplett hochgezogen werden. Die einzelnen Anwendungen sind jedoch abhängig von der Diagnose und der therapeutischer Zielsetzung. Der Schlingentisch ist somit für bestimmte orthopädische Diagnosen ein unverzichtbarer Bestandteil der physiotherapeutischen Behandlung. Und deshalb gehört er auch zu unserem Praxisalltag!

 

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